„Nur diejenigen, die bereit sind, ihr Volk zu verteidigen, sind der Macht würdig.“
Von diesem Grundsatz geleitet, baue ich meine Siedlung weiter aus und verwandle ein abgelegenes Dorf in eine Festung der Zivilisation in den Grenzlanden. Doch in einer Welt, in der Aristokraten das einfache Volk nur als Ressource betrachten und Macht daran gemessen wird, wie bereitwillig man das Leben anderer opfert, bringt mir mein Weg nicht nur den Respekt meiner Verbündeten ein, sondern auch den Hass meiner Feinde. Denn nichts ist für ein korruptes System gefährlicher als ein Beispiel dafür, wie wahre Macht aussehen sollte.
Aus diesem Grund werden meine Feinde mit jedem Tag zahlreicher. Prinz Terekhov missbraucht sein eigenes Volk als Versuchskaninchen in grausamen Experimenten auf der Suche nach verbotener Macht. Prinz Veratine dürstet nach Blut, nachdem ich es gewagt habe, die bestehende Ordnung herauszufordern. Gräfin Belozyorova, getrieben von ihrer Rachsucht, ist bereit, alles, was sie besitzt, niederzubrennen, um meinen Tod sicherzustellen.
Doch ich werde mich nicht hinter den Mauern meines Dorfes verstecken. Mit meiner Eliteeinheit werde ich feindliche Festungen stürmen und die Gefangenen befreien. Aus verstreuten Dörfern werde ich eine einzige Festung formen. Aus einem uralten Artefakt werde ich einen undurchdringlichen Schild erschaffen. Jeder freie Magier und Gelehrte wird zu meinem Verbündeten. Jeder Sieg wird den Glauben des Volkes an mich stärken.
Die verkommene Aristokratie glaubt, gegen mich zu kämpfen. Doch sie verkennt das Entscheidende: Sie kämpft gegen eine Zukunft, in der Stärke dazu dient, die Schwachen zu schützen, und nicht, sie zu unterdrücken. Und ich werde diese Zukunft erschaffen, selbst wenn ich dafür gegen die ganze Welt kämpfen muss.