Ich wurde aus einer technologisch fortgeschrittenen, magischen Welt in eine neue Welt wiedergeboren, in der die Magie noch in den Kinderschuhen steckt.
In dieser fremden Welt habe ich den Körper eines jungen Barons angenommen, und mein ganzer Besitz besteht aus einem kleinen Dorf – einem Dorf, das von Monstern und feindseligen Aristokraten umringt ist und am Rande eines jungen, schnell expandierenden Imperiums liegt.
Doch ich habe ein Wissen, das alles übersteigt, wovon diese Welt auch nur träumen kann, und nichts wird mich davon abhalten, mein eigenes magisches Imperium zu errichten!
Arnaeus ist an einem Ort gefangen, von dem es kein Entkommen gibt. Hier existieren keine Mauern, kein Horizont, keine Hoffnung auf Rettung. Nur eine sich endlos erstreckende, allgegenwärtige Finsternis.
Wer sich in diesem Abgrund wiederfindet, ist auf Ewigkeit darin eingeschlossen. Bisher hat noch jeder, der einen Ausweg gesucht hat, dabei den Verstand verloren.
Doch Arnaeus weigert sich, der Verzweiflung Raum zu geben. Er wählt einen anderen Pfad: den Pfad der Stärke.
Dabei macht er nicht den Fehler, entkommen zu wollen, sondern begibt sich auf eine Reise in sein Inneres, eine Suche nach sich selbst. Wird er in diesem endlosen Zwielicht finden, wonach er schon immer gesucht hat?
Manche Menschen träumen von Wohlstand und wünschen sich ein ruhiges, friedliches Leben. Ich nicht. Nachdem ich den Höhepunkt des Erfolgs erreicht hatte, musste ich immer wieder an die Vergangenheit denken. An die Zeit, als ein einziger Fehltritt eine Katastrophe hätte bedeuten können, als ich für den kleinsten Gewinn alles hatte riskieren müssen und jeden Tag am Rande des Abgrunds gestanden hatte. Aber all das lag jetzt in der Vergangenheit. Das friedliche, voraussehbare und privilegierte Leben war nicht schlecht, aber es war langweilig!
Sei vorsichtig, was du dir wünschst – es könnte in Erfüllung gehen und zu deiner Realität werden. Es eröffnet sich vielleicht ein neues Leben, das du dir nie hättest vorstellen können. Du wachst an einem fremden Ort auf, an dem jeder Tag ein Kampf ums Überleben ist. Wo jeder Moment zählt, wenn du warm und satt bleiben willst. Es ist eine Gefängniszelle und gleichzeitig ein Universum für sich. Die Frage ist: Wirst du es schaffen, am Leben zu bleiben … und zu fliehen?
Als die Arche damit begann, die Kolonisten per Notausstieg von Bord zu schicken, hatte ich dreifach Pech.
Das erste Unglück geschah, als die Runenverteidigung von Kel meine Kapsel über einem verbotenen Zirkel abschoss.
Das zweite war, dass ich direkt neben dem Grab des Weißen Teufels landete.
Und das dritte trat ein, als ich in den Bau eines verwundeten Noxwolfes kletterte und Sternenblut entdeckte.
Andere Aszendenten hätten das vielleicht einen Glückstreffer genannt. Aber lassen Sie mich es so sagen: Hätte ich das Sternenblut ignoriert, wäre ich möglicherweise ein normaler Mensch geblieben.
Doch jetzt bin ich gezwungen, alle möglichen Probleme zu lösen. Schließlich ist jemand mit einer Tafel, mit Eigenschaften und mit Runen in einer Welt, die alles andere als gewöhnlich ist, kein typischer Kolonist von der Erde. Vor allem nicht, wenn eine Stimme in seinem Kopf mit ihm kommuniziert …
Ein Ingenieur aus dem 21. Jahrhundert findet sich im Körper eines Lehrjungen aus der Zeit Peters des Großen wieder. In einer Zeit, gezeichnet von Schmutz, harter Arbeit und einem blutigen Krieg gegen Schweden. Dabei will er einfach nur überleben und in der Welt vorankommen.
Ach ja, und den Fortschritt vorantreiben … alles für den Fortschritt und die Weiterentwicklung!
Hallo, Glatzkopf! Was ist denn mit dir los? Überrascht, einen Außerirdischen zu sehen? Ha! Na glaub mir, du bist bei mir besser aufgehoben als bei dem Schwarm, der Systeme verschlingt. In etwa zehn Jahren wird er hier sein, und dann seid ihr alle erledigt. Nur damit du es weißt.
Was ist das? Du willst leben? Dann trittst du am besten der Legion bei!
Die Legion ist deine Chance, Geld zu verdienen! Und Geld ist deine Überlebenschance. Oh, und verrate niemandem ein Wort über die Legion. Niemand würde dir sowieso glauben.
Im Fünften Zeitalter brannten die vereinten Armeen der Welt die alten Vampire und ihre Schlösser bis auf die Grundmauern nieder.
Doch in der Asche ihrer Türme stieß man auf Kinder von vampirischem und menschlichem Blut. Abscheulichkeiten. Zuerst wurden sie abgeschlachtet. Dann fand das Königreich einen finsteren Nutzen für sie: Sie wurden an die verfluchte Grenze geschickt, wo sie Schrecken gegenübertreten mussten, denen sich kein Sterblicher stellen konnte. Und man gab ihnen ein Versprechen: Säubert das Land, und was übrigbleibt, gehört euch.
Es war nie vorgesehen, dass sie überleben sollten. Niemals sollten sie ihren Lohn einfordern können.
Doch sie überlebten nicht nur. Im Laufe der Jahrhunderte wurden sie zu Devos, einer militarisierten Bruderschaft, die für die Kriege des Kaiserreichs geschmiedet wurde. Der Dunkelheit entgegengeworfen, die sterbliche Armeen zerschmetterte, hielten sie stand. Sie bluteten. Sie gerieten in Vergessenheit.
Nicht jedoch das Versprechen.
Unter ihnen steht Norroth, gezeichnet von heiligem Feuer und durch kaiserlichen Eid gebunden, die zweite Klinge des Devos-Clans. Er führt seine Krieger zur letzten Festung des Krieges der Nacht, verfolgt von allem, was das Kaiserreich ihm genommen hat.
Das Ende ist greifbar nah. Doch etwas in der Dunkelheit kennt ihren Namen, und als es ruft, muss Norroth zwischen dem Eid wählen, der ihn erschaffen hat, und der Wahrheit, die alles zerstören kann, wofür sein Clan sein Blut gelassen hat.
Er erwacht in einer Welt, die nicht die seine ist, und im Körper eines anderen Mannes – mit nur bruchstückhaften Erinnerungen und ohne Möglichkeit, zurückzukehren. Er ist nun Bogdan Vasilevsky, der uneheliche Sohn eines Magier-Heilers in einem alternativen Russischen Reich zu Beginn des 20. Jahrhunderts.
In dieser Welt liegt die Macht bei denen, die „Edra“ beherrschen können – eine geheimnisvolle Kraft, die Fleisch, Geist und sogar das Schicksal selbst umgestalten kann. Ihre Quelle ist das Auge des Winters, eine riesige anomale Zone, die vor drei Jahrhunderten in Sibirien entstand und sich immer weiter ausbreitet. Das Auge verschlingt das Land in endlosem Frost und bringt monströse Kreaturen hervor, ist zugleich aber eine Quelle immenser Macht und unschätzbarer magischer Ressourcen.
Schon in Bogdans ersten Tagen in diesem neuen Leben rückt die Gefahr immer näher. Sein Vater wird ermordet. Der Verdacht fällt auf ihn. Er hat nur eine Wahl: nach Osten zu fliehen.
In Tomsk, einer Grenzstadt nahe dem Rand der Anomalie, versucht er, sich ein neues Leben aufzubauen. Er knüpft seine ersten Freundschaften und beginnt, die Gabe zu meistern, deren Erwachen er in sich spürt.
Doch ein friedliches Leben bleibt ihm verwehrt. Die Feinde seines Vaters rücken immer näher. Und die Kraft, die in ihm wächst, könnte sich für ihn selbst als ebenso gefährlich erweisen wie für alle anderen.
„Das Auge des Winters“ ist eine rasante Urban-Fantasy-Geschichte, die in einem alternativen Russland des frühen 20. Jahrhunderts spielt – eine Geschichte von Überleben, Ehrgeiz und Selbstfindung in einer Welt, die von den Nephilim beherrscht wird, Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten.
Ich bin eine ganz besondere Person. Durch meine Adern fließt goldenes Blut. Weltweit gibt es nur etwa 40 weitere Personen, bei denen das ebenso ist.
Ihr glaubt mir nicht? Dann sucht im Internet nach goldenem Blut. Ihr werdet schon sehen, dass ich recht habe.
Dank meines Blutes wurde ich in eine Gruppe von Testpersonen aufgenommen, und mir wurde ein KI-Chip namens Alisa ins Hirn eingepflanzt.
Und es gibt eine weitere Besonderheit: Mein Blut hat mir nach dem Tod ein zweites Leben geschenkt. Ich wurde in einer Welt wiedergeboren, in der Magie alltäglich ist. In dieser Welt stehen Menschen und Monster im erbarmungslosen Wettstreit. Leider ist mein neuer Körper der eines unheilbar kranken Jungen, der in zwei Tagen sterben wird.
Doch ich werde es schaffen. Alisa wird schon dafür sorgen.
Denn ich bin eine ganz besondere Person.
Durch meine Adern fließt goldenes Blut.
Die Luft duftet nach Kiefern. Es ist Juli, und die Taiga liegt still vor mir. Ich bin Wildhüter und kenne diesen Wald wie meine Westentasche. Heute jage ich einen Keiler.
Plötzlich fällt ein Schuss. Alles wird schwarz.
Als ich wieder zu mir komme, bin ich… siebzehn – und heiße Max. Ich bin ein kränklicher Junge, den jeder meidet wie eine Seuche.
Auf meinen Händen leuchten scharlachrote Male – die Zeichen des Weidläufers. Ich muss meinen ersten Gefährten binden. Ich muss überleben. Ich muss meiner Familie helfen. Und ich muss mich in dieser wahnsinnigen Welt zurechtfinden – einer Welt, in der Menschen sich hinter brüchigen Mauern verschanzen und ums nackte Überleben kämpfen. Denn in den Wäldern wimmelt es von magischen Wesen.
Ich werde das Erbe des Weidläufers annehmen. Ich werde mein gesamtes Wissen einsetzen. Mit meiner Erfahrung – und dem Bestiencode – werde ich mir meinen Platz in dieser Welt erkämpfen. Denn ein Wald ist nie nur Holz und Schatten. Er spricht – und ich verstehe seine Sprache. Besser als alles andere.